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Klavierunterricht Hamburg
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WARUM KLAVIER?

Das Klavier ist eines der meistgespieltesten Instrumente weltweit und bei seinen Liebhabern hauptsächlich aufgrund des angenehm harmonischen und sanften Klanges so beliebt. Seine ästhetische und elegante Bauweise gibt einem nicht nur ein ganz besonderes Gefühl - auch das Spielen selber befreit und fördert die Feinmotorik. Klavierspielen unterstützt die gedankliche Koordination, Körperbeherrschung und die Fingerfertigkeit, man übt sich außerdem in Geduld und Konzentration. Auch Reflexe bei schnelleren Stücken werden geschult. Es ist sogar medizinisch und wissenschaftlich bestätigt, dass das zweiwöchige regelmäßige Klavierspielen das eigene Gehirn so umbaut, dass die Bewegungsabläufe des Spielers wesentlich geschickter sind als zuvor. Das Klavierspielen nimmt also nicht nur auf unser musikalisches Dasein Einfluss sondern auch auf jede Menge andere körperbezogene Funktionen die wir täglich in Anspruch nehmen.

KLAVIERUNTERRICHT HAMBURG - MÖGLICHKEITEN UND WEGE

Die Bürger Hamburgs, und auch Sie, wenn Sie vorhaben einer zu werden, befassen sich wie viele andere auch mit dem Thema der musikalischen Freizeitbeschäftigungen. Sogar hierzulande gilt das Klavier als eines der beliebtesten Instrumente die man erlernen kann und wird vielen Musikanten schon im jungen Alter zu Teil. Wie Sie vermutlich wissen wird Klavierunterricht sowohl in öffentlichen Schulen als auch privat angeboten, national sowie im Ausland. Unterschiedliche Schulen mit diversen Lern- und Ausbildungssystemen arbeiten auch in Hamburg teilweise altersorientiert und gehen dabei individuell auf Sie als Schüler und Ihr Niveau ein. 

PRIVATUNTERRICHT ODER DOCH MUSIKSCHULE?

Eine der ersten Entscheidungen die Sie als Interessent treffen müssen ist: möchte ich lieber mehr oder weniger Geld für den Unterricht investieren? Privatunterricht ist meist erheblich kostenintensiver, bietet jedoch den Vorteil dass im Zeitmanagement nicht auf die Minute genau gestoppt wird. Es bleibt Zeit für Fragen, Wiederholungen und Feedback seitens des Unterrichtenden. In einer Musikschule hingegen steht zu Unterrichtsende bereits der nächste Schüler vor der Türe und wartet nur darauf, dass Sie den Raum verlassen und nun er zu seinem Vergnügen kommt. Der Vorteil, dass dieser Unterricht mitunter kostengünstiger ist geht allerdings einher mit der Tatsache dass Sie selbst den Anreiseweg in Kauf nehmen müssen. Im privaten Unterricht genießen Sie den umgekehrten Vorteil: Für den Fall dass Sie ein Instrument besitzen ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Lehrer zu Ihnen nach Hause kommt.

WAS MÖCHTE ICH EIGENTLICH LERNEN?

Bevor Sie wahllos in irgendeine Musikschule oder zu irgendeinem Privatlehrer spazieren sollten Sie sich gründlich überlegen wie Sie Ihren Unterricht erleben wollen. Nicht jeder Anbieter ist auf jedes Genre spezialisiert, manch einer spielt Balladen, sein Nachbar ist auf Blues oder Jazz fokussiert. Doch welcher Musikstil ist Ihrer? Überlegen Sie, in welche Richtung der Klavierunterricht ausgelegt werden soll und richten Sie Ihre Suche nach dem passenden Lehrer und der idealen Unterrichtsform nach diesen Kriterium. Vielleicht haben Sie sogar die Möglichkeit in einem Fachgeschäft in Ihrer Nähe einige Instrumente im Vorfeld auszuprobieren und so festzustellen welche Musikrichtung Ihren Geschmack am besten trifft.

BRAUCHE ICH UNBEDINGT EIN EIGENES INSTRUMENT?

Selbstverständlich ist es nur vorteilhaft wenn Sie bereits ein Klavier oder ähnliche Instrumente wie beispielsweise ein Keyboard zu Hause haben. Somit können Sie jederzeit nach Lust und Laune das erlernte praktizieren und verbessern. Allerdings sollten Sie darauf achten welches Instrument Sie sich zulegen: E-Pianos sind an sich eine ausgezeichnete Alternative zu einem Flügel der schnell ein paar Tausende Euros mehr kostet. Bedenken Sie aber, dass viele Modelle keine Anschlagdynamik aufweisen und sich somit in Hinsicht auf den Kraftaufwand viel einfacher bespielen lassen als ein richtiges Klavier (oder ein mit Dynamik ausgestattetes Instrument). Auch Pedale sind nicht immer vorhanden, was den Nachteil bringt dass gewisse Effekte, wie der Hall, einfach nicht geschaffen werden können. Eine noch weniger preisintensive Form ist ein Keyboard. Es ist ein elektronisches kleines Klavier, welches aber ein gänzlich anderes Spielverhalten an den Tag legt. Unterschiedliche Einstellungen in Klangfarbe und Sounds können vorgenommen werden, das Spielen mit Kopfhörern ist möglich und einige Ausführungen verfügen sogar über eine Aufnahmefunktion. Der nächste Pluspunkt ist, dass Keyboards auch viel leichter zu transportieren sind, da sie meist nur auf einem Ständer aufliegen welchen man zusammenklappen kann. Zudem ist ihre Oberfläche wesentlich robuster als der empfindliche Lack eines Klaviers. 

DER PERFEKTE LEHRER

Das gute Miteinander zwischen Ihnen und Ihrem Lehrer macht einen wesentlichen Bestandteil des Unterrichts aus. Wenn sich Lehrer und Schüler nicht leiden können dann zerstört die Spannung in der Luft die gesamte Atmosphäre. Um solchen Problemen vorzubeugen ist es ratsam, zunächst Probestunden in einigen Musikschulen oder mit einigen Privatlehrern zu vereinbaren, um einen Vergleich zu bekommen und die individuellen Lehrmethoden kennenzulernen. So können Sie auch selbst feststellen welche Art von Lehrmethode Ihnen am ehesten liegt und ob sich möglicherweise die ein oder andere Variante kombinieren lässt.

STOLPERSTEINE UND HÜRDEN

Aller Anfang ist schwer - egal in welchem Bezug. Viele Klavierlehrer bauen ihren Unterricht auf das Notenlesen auf. Dies erfordert zunächst viel Selbstdisziplin und Hartnäckigkeit, da es viel auswendig zu lernen gilt. Die Mehrheit der Neulinge im Klavierunterricht hat Schwierigkeiten damit. Dennoch gilt zu bedenken, dass das Notenlesen die Basis aller schweren Klavierstücke ist, und somit das Um und Auf des professionellen Klavierspielens. Manchmal kommt es auch vor, dass der Lehrer den Schüler solange keine eigenen Wunschstücke spielen lässt, bis er die Fähigkeit des Notenlesens erlernt hat - ein Fehler, der vielen Schülern die Freude an der Musik nimmt. Wichtig ist, sich trotz aller Schwierigkeiten und Blockaden stets sein Ziel vor Augen zu halten: Wo will ich hin und wie komme ich dorthin? Je schwieriger die Stücke sind die Sie spielen wollen, desto wichtiger ist das Notenlesen. Es ist vergleichbar mit dem Lesen einer Stellenausschreibung: wenn Sie nicht vorauslesen dann wissen Sie nicht was auf Sie zukommt. Sehen Sie das Lernen des Notenlesens als Herausforderung die es zu bewältigen gilt, aber reden Sie sich niemals ein dass Sie es nicht können. Bleiben Sie mit Engagement dran und motivieren Sie sich selbst, indem Sie sich stets klar machen, dass für das Erreichen Ihrer Ziele bestimmte Wege und Maßnahmen notwendig sind. Und egal wie holprig diese sein mögen, schlussendlich wird sich Ihr Aufwand lohnen.

KREATIVITÄT AM KLAVIER

Wer sagt, dass Klavierunterricht immer Trocken und alleine mit dem Lehrer stattfinden muss? Ein Flügel ist kein kleines Instrument und bietet genügend Platz - warum also nicht etwas anderes ausprobieren? Es gibt eine Menge an Klavierstücken die vier- oder sogar sechshändig gespielt werden. Außerdem können Sie jede erdenkliche Melodie, jeden erdenklichen Song auch auf einem Klavier spielen, selbst wenn im Lied gar keines vorkommt. Gemeinsam macht ein solches Projekt gleich noch einmal mehr Spaß und fördert das Miteinander. Dabei können Duette, Terzette oder Quartette am selben Klavier oder auch auf einzelnen Instrumenten aufgeführt werden und ergeben im Raum ein akkustisch einzigartiges Klangbild, zudem es ein tolles gemeinsames Projekt mit Freunden und Verwandten werden kann.

TIPPS FÜR SPÄTEINSTEIGER

Die meisten Klavierspieler werden bereits im frühen Kindesalter mit dem Tasteninstrument konfrontiert. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass die Begeisterung für das Klavier in späteren Jahren auftritt und grundsätzlich gilt: es ist nie zu spät, etwas zu lernen. Es gibt aber einige Unterschiede zwischen dem Lernen von Erwachsenen und dem Lernen von Kindern. Kinder haben zum Beispiel eine wesentlich schnellere Auffassungsgabe im praktischen bereich. Und ein Tipp für alle Erwachsenen die mit dem Klavierspielen beginnen ist: Lassen Sie sich vom Lerntempo der Kinder nicht beeinflussen. Ja, Sie brauchen möglicherweise ein wenig länger um die Fingerfertigkeit zu entwickeln die einen Pianisten ausmacht. Aber in Eile hat noch kein Pianist fehlerfrei gespielt - also immer mit der Ruhe. Ein Vorteil gegenüber den Kindern ist, dass Sie als Erwachsener eine völlig andere Denkweise haben und sich mit viel komplexeren Gedankengängen beschäftigen - sie verstehen also gewisse theoretische Angelegenheiten dafür wieder rascher als dies ein Kind tut. Und wenn Sie versuchen, diese theoretischen Informationen in die Praxis umzusetzen dann wird Ihnen das auch gelingen. Wichtig ist ebenso: Hören Sie nicht auf wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Nur weil Sie ein Klavierstück spielen können dass Sie sich einst wünschten bedeutet dies nicht dass Ihr Karriereweg zu Ende ist. Suchen Sie sich immer wieder neue Herausforderungen und Aufgaben, um sich selbst die Spannung und die Freude am Klavierspielen zu erhalten. Was Sie unbedingt auch tun sollten ist, Ihre Entscheidungen bewusst zu treffen. Als Kind befindet man sich oft in der Lage, einen Lehrer und eine bestimmte Unterrichtszeit aufgezwungen zu bekommen. Doch Sie haben die Möglichkeit sich Ihren Unterricht individuell und für Sie angenehm zu gestalten, also nutzen Sie diese Chance. Und zu guter Letzt: zeigen Sie Ihr neu erworbenes Talent! Nehmen Sie Teil an Wettbewerben oder Talentpräsentationen, setzen Sie sich in Ihrer Stammbar an den Flügel oder schnappen Sie sich einen zweiten Pianisten und spielen Sie ein vierhändiges Stück. Talente sind da um gesehen und gehört zu werden - verstecken Sie Ihre neu gewonnenen Skills nicht.