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Das Klavier kann alles

Mozarts oft gespieltes Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur, Ludwig van Beethovens Klaviersonaten „Pathétique“, „Mondschein“, „Appassionata“ oder sein Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur, in dem einst existierende Rivalitäten zwischen Klaviersolisten und Orchester ad absurdum geführt werden müssen genannt werden. Auch Robert Schumanns „Kinderszenen“, Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“, Peter Tschaikowskis Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll als das virtuose Bravourstück mit dem markanten Akkordeinstieg, auf das kein namhafter Pianist verzichtet oder last, but not least Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll, das sogenannte „Elefantenkonzert“, dass vielen Menschen spätestens seit dem oscarprämierten Kinomelodram „Shine“ bekannt ist – Klaviermusik kann vermeidlich anspruchsvoll sein. Aber auch als luftig-leichte und gefällige, romantische Petitessen à la Liszts „Forelle“ oder Schumanns „Träumerei“ ist das Klavier in der klassischen Musik seit eh und je selbstverständlich.

 

In der Geschichte der Jazzmusik spielte das Klavier eine wichtige Rolle: Eine der Wurzeln ist die Klaviermusik des Ragtime, eine andere der Blues, der auf Umwegen über Barrelhouse Piano ebenfalls als Klaviermusik seinen Weg in den Jazz fand. Protagonisten wie Fats Waller, der kongeniale Louis-Armstrong-Partner Earl Hines, Count Basie als Meister der Spannungsbögen oder Horace Silver, Thelonious Monk, Bill Evens, McCoy Tyner und viele, viele andere großartige Jazzer vermitteln die Kraft und Virtuosität des Klavierspiels in ihrer Musik.

 

Auch in der Welt der Popmusik hat sich das Piano längst etabliert: Schöne, gefällige Melodien, Temperament und ein ruhiger Fluss, der stimmungsvolle Flügel-Wohlklang: Unter den Popanhängern erfreuen sich solche Muster längst großer Beliebtheit. Große Namen sind Sir Elton John, The Beatles, Coldplay, One Republic, Daniel Powder und viele andere.
Klassik, Jazz, Pop – die Vermittlung von Klaviermusik der verschiedenen Genres spielt im Portfolio der Klavierlehrer Düsseldorf eine herausragende Rolle. Fest steht, dass die jeweiligen Anforderungen an die Pianistinnen und Pianisten unterschiedlich sind. 

Klassik, Jazz und Pop – es gibt Unterschiede im Klavierspiel

An die Pianisten stellen die drei Musikrichtungen unterschiedliche Anforderungen. Dabei sind qualitative Überlegungen kontraproduktiv; sie sind es nicht wert, angestellt zu werden. Denn Schönheit und Anspruch liegen immer im Auge des Betrachters – und es gibt sicher in jeder der drei Richtungen großartige und komplexe, aber auch langweilige und überaus simple Musik.

Vielmehr gehen Pianistinnen und Pianisten die vorherrschenden Unterschiede in der Spielweise, im Musikempfinden und in verschiedenen anderen Bereichen etwas an: Es liegt auf der Hand, dass sich das Timing klassischer Musik vom Timing der Popmusik und des Jazz unterscheidet. So scheint Agogik sowohl in der Popmusik als auch im Jazz unbekannt – was darin begründet sein mag, dass deren Wurzeln in der Tanzmusik zu finden sind. Der Pianist kann von der Rhythmik abhängig sowohl auf, vor oder nach dem jeweiligen Schlag spielen. Besonders im Reggae und im Swing werden Timings benutzt, mit denen sich diverse Theoretiker immer wieder auseinandersetzen. Von diesen Petitessen ist anzunehmen, dass sie selbst hochmusikalischen Klassikinterpreten leicht entgehen, wenn sie sich damit nicht dezidiert beschäftigen. Allerdings ist der Unterschied klar hörbar. Dieses Timing betrifft vorrangig zwar Rhythmusinstrumente - aber auch das kann ein Klavier sein.

Auch in der Dynamik gibt es Unterschiede. In Pop und Jazz wird vorrangig eine Stufendynamik eingesetzt, die meist über Tondichte und Klang und weniger über die Lautstärke von einzelnen Tönen generiert wird. Im Prinzip könnten Solostimmen über die Freiheit verfügen, genutzt wird sie allerdings sehr selten. So gilt das Schlagzeug wohl als dynamischstes Instrument – aber hier geht es ja um das Klavier.

In Sachen Harmonie haben sich peu à peu zwei Schulen entwickelt – sowohl im Jazz als auch im Bereich der Klassik. Beide scheinen nicht kompatibel zu sein. Die Popmusik nimmt sich bei beiden passende Anleihen, womöglich aber eher im Bereich Jazz als in der Klassik. Dabei bleibt sie vergleichsweise simpel – obwohl in Hinblick auf Akkordzusammenhänge eine Theorie der Banalisierung sehr interessant sein könnte. So bestehen diverse Begleitungen zum weitaus überwiegenden Teil aus Dominantseptakkorden.

Improvisation ist heute im Bereich der klassischen Musik fast vollständig in Vergessenheit geraten. Dabei ist Improvisation ein fester Bestandteil in vielen Popstücken - und im Jazz sowieso.
Außerdem werden Improvisationen noch von vielen Kirchenmusikern praktiziert, obwohl Kirchenmusik doch wohl eher der Klassik zuzuordnen ist. Dabei ist die Improvisation ein besonderes und ganz spezielles Segment, weil sie absolute Stilsicherheit der Musikerin oder des Musikers erfordert, sonst wären Kuriositäten nicht auszuschließen. Demnach ist das Konzept Improvisation in der Klassik durchaus bekannt, aber unüblich.

Ist diese Unterteilung zu simpel? Es geht um die Frage: „Welche Genre sind auf dem Klavier spielbar?“ 
Die Unterteilung in Timing, Dynamik, Harmonie und Improvisation erscheint bei der Beantwortung dieser Frage sowohl kompliziert als auch simpel zugleich. Zumal es jede Menge Überschneidungen gibt. Fest steht: Das Klavier kann alles – alles ist auf dem Klavier spielbar. So gibt es die genannten, ziemlich pauschalen Unterschiede, aber beispielsweise atonale Musik, Free Jazz und Punk bis hin zu den pianistischen Experimenten der Avantgarde in Bereich der Popmusik, die akustische Töne und elektronische Sounds raffiniert verbinden, müssten differenzierter betrachtet werden. Sie alle gehen andere Wege - und auch ethnische Musik oder sogar der Schlager dürfen nicht unbeachtet bleiben, wenn sich jemand für den Unterricht mit Schwerpunkt Klassik, Jazz und Pop entscheidet

Ein weites Feld: Klassik, Pop und Jazz

Man lernt nie aus: Vom Anfänger bis zum renommierten Solisten – jeder enthusiastische und engagierte Klavierschüler muss sich ununterbrochen mit den Unterschieden zwischen Klassik, Pop und Jazz auseinandersetzen, wenn er richtungsübergreifend musizieren will.

Das Klassik-Piano: 
Die Klavierlehrer Düsseldorf vermitteln in ebenso konzentrierten wie intensiven Arbeitsstunden die Grundlagen für das Agieren in der großen Welt der Klassik und für das klassische Klavierspiel. Von Musiktheorie bis Fingertechnik gilt auch für die Präsentation der Klassik: Musik geht immer von jedem einzelnen Musiker aus. Neben allen handwerklichen Fähigkeiten auf der Klaviatur – Emotionen und Hingabe sind die grundlegenden Voraussetzungen für den so schönen und authentischen Klang des Klaviers.

Das Popularklavier:
Viele Popmusikinterpreten betrachten das Klavier als ihr Begleitinstrument Nummer 1. Aber was macht das Piano hier eigentlich? Es ist nicht nur ein Begleitmuster, vielmehr hat das Piano in der Popmusik eine eigene Stimme und komplexe Harmoniebögen.
Deshalb verfügt es nicht nur über den vorteilhaften Status eines wichtigen Begleitinstruments, vielmehr wird es ebenfalls als Rhythmus- und Melodieinstrument gespielt. Wie kein anderes Instrument ist es in der Lage, sämtliche Parts eines Popmusikstücks zu übernehmen und solo zu fungieren.
Bei den Musiklehrern taucht man ein in die weite Welt von Pop und Rock. Anfänglich lernt man nicht nur das Lesen und das Spielen von aufgeschriebenen Noten, man beschäftigt sich zudem intensiv mit den Funktionen der Akkorde und der vielfältigen Begleitungsmuster. 
Letztendlich erkennt man seine Rolle als Pianist in einer Band, als Solist sowie als Komponist und Arrangeur.

Das Piano im Jazz:
Blues, Swing, Modern Jazz, Bebop oder Latin – so vielseitig wie der Jazz ist auch der große Bereich individueller Improvisationen. Selbst langjährige Klassik-Klavierspieler möchten nicht selten ihre Jazz-Erfahrungen vertiefen. Die Klavierlehrer Düsseldorf biete die Möglichkeit zur Weiterbildung in den Elementen und Stilrichtungen der Jazzmusik.
Klare Konzepte legen die Komplexität des Jazz offen, Skalen und Akkordtheorie, Arrangement und Improvisation sowie Reharmonisation stehen auf dem Programm. So werden nicht nur die fingertechnischen Geheimnisse des Jazz offenbart.